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Ablauf

Vor Beginn der eigentlichen Psychotherapie finden bis zu 5 Sprechstunden ab, in denen über den formellen Ablauf der Therapie, sowie die Rahmenbedingungen aufgeklärt wird.

Ebenso wird in den Sprechstunden geklärt, inwieweit eine psychotherapeutische Maßnahme als notwendig erscheint, sowie alternative Möglichkeiten aufgezeigt.

Nach den Sprechstunden finden dann bis zu 5 Vorgespräche statt, die auch probatorische Sitzungen genannt werden. 

Eine der Wesentlichsten Voraussetzungen für einen (Selbst-)Heilungsprozess ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Kind/Jugendlichen und dem Therapeuten. 

Um herauszufinden, ob die "Chemie" zwischen Kind/Jugendlichem und Therapeut stimmt, dienen diese Vorgespräche. 

Ebenso mache ich mir in den Vorgesprächen ein Bild darüber, wie sich die Probleme zeigen, worin sie begründet sind und erstelle ein Konzept für die mögliche Therapie.

In der Regel wird nach probatorischen Sitzungen eine Kurzzeittherapie beantragt. Diese umfasst 12 Sitzungen und je nach Bedarf zusätzliche  begleitende Elterngespräche. Etwa nach der 7. Sitzung dieser ersten Kurzzeittherapie wird dann entweder eine Langzeittherapie gestellt, oder eine weitere Kurzzeittherapie, welche wiederum 12 weitere Sitzungen umfasst. Auch hier werden wieder bis zu 3 zusätzlich begleitende Elterngespräche vereinbart. Nach Beendigung der 2. Kurzzeittherapie wird dann darüber gesprochen, ob die Therapie beendet oder in eine Langzeittherapie umgewandelt wird.

Eine Langzeittherapie umfasst ein Kontigent von insgesamt 60 Stunden, in welche die Stunden der Kurzzeittherapie miteingerechnet werden. 

Da die Sitzungen wöchentlich stattfinden, und durch Ferienzeiten unterbrochen werden, handelt es sich dabei um einen Zeitraum von ca. eineinhalb Jahren. 

Kommt es zu einer Therapievereinbarung, erstelle ich einen anonymisierten Bericht an den Gutachter, der die Kostenbewilligung der Krankenkasse empfiehlt.

Eine Langzeittherapie läuft über 1 bis 2 Jahre. Sie ist dann sinnvoll, wenn eine Kurzzeittherapie nicht ausreicht. Häufig geht es darum, Belastungsfaktoren aus der frühen Kindheit zu bearbeiten und neue emotionale Erfahrungen in der therapeutischen Beziehung zu machen. In der Regel werden 60 Sitzungen, sowie  bis zu 15 begleitende Elterngespräche beantragt. Bei Bedarf kann die Therapie dann nochmals um  bis zu 40 Sitzungen verlängert werden